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Schnelle Hilfe für zuckerkranke KinderKurz vor der Abreise aus der Bergregion im Monat April 2002 suchte uns eine Frau auf, die uns das Schicksal ihrer Kinder schilderte. Drei dieser Kinder sind von Geburt an zuckerkrank. Eins von den dreien ist vor ungefähr einem Jahr gestorben. Die monatliche Dosis Insulin muss in Baguio gekauft werden und kostet 850,- Pesos (19 Euro). Wegen eines finanziellen Engpasses in der Familie der Frau, erklärten wir uns bereits, mindestens eine Monatsdosis zu bezahlen, solange das Geld bis zum Kauf der Setzlinge noch auf dem Festgeldkonto lag und Zinsen erbrachte. Weitere drei Monate später starb auch das zweite Kind an dieser Krankheit.
Im April 2003 besuchen wir Bianca wieder. Sie macht einen fröhlichen und aufgeschlossenen Eindruck. Wenn wir aber mit den Eltern alleine sind, bemerken wir schon ihre Sorgenfalten über Biancas Wohl. Die Krankheit brachte es mit sich, dass ihre Sehstärke in Mitleidenschaft gezogen ist. Da wir niemanden im ganzen Dorf mit einer Brille gesehen haben, könnte es sein, dass ihr das tragen ihrer Brille im Kreis der anderen Kinder peinlich ist. Biancas Patin und sie haben nun Bilder und Briefe ausgetauscht. Auch wenn wir viel voneinander erzählen, so sind die jeweiligen "Welten" doch so verschieden, dass eine echte Beziehung wohl nicht vorstellbar ist. |
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